Verfahrensverzeichnis

Nach § 4d, $ 4e des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) muss jede staatliche oder private Stelle, die personenbezogene Daten verarbeitet, den Umgang damit dokumentieren. Für diese Dokumentation hat sich die Bezeichnung „Verfahrensverzeichnis“ oder „Verfahrensübersicht“ eingebürgert.

Gemäß § 4g Abs. 2 BDSG ist von der verantwortlichen Stelle eine Übersicht über die in § 4e Satz 1 BDSG genannten Angaben sowie über zugriffsberechtigte Personen zur Verfügung zu stellen.

Man unterscheidet zwischen einem internen und einem öffentlichen Verfahrensverzeichnis. Der Unterschied liegt hauptsächlich im Umfang der Aufstellung und der Verpflichtung, die Inhalte jedermann zugänglich zu machen, also auch unbeteiligten Dritten. Das interne Verfahrensverzeichnis hat ein größeren Umfang als das öffentliche Verfahrensverzeichnis. Es soll eine betriebsinterne Selbstkontrolle zu ermöglichen. Das öffentliche Verfahrensverzeichnis muss nach außen hin lediglich Transparenz über die Datenverarbeitungsvorgänge schaffen. Daher muss es unter gewissen Voraussetzungen jedermann zugänglich gemacht werden (im Gegensatz zum internen Verfahrensverzeichnis).

Wir helfen Ihnen, ein solches Verfahrensverzeichnis zu erstellen.